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HEIZÖL: Und noch ein Bösewicht
Chavez möchte kein Öl mehr in die USA liefern.
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Die USA sprechen seit der Amtseinführung von George W. Bush außenpolitisch Klartext. Mit dieser ?Politik des kleinen Mannes? haben sie u.a. ihre Versorgungsstränge für Öl destabilisiert. Die arabische Welt ist als Lieferant teilweise ausgefallen und insgesamt unsicher geworden. Sogar im Vorhof der Supermacht, in Venezuela, möchte Präsident Chavez, selbst Volksverhetzer, den Ölstrom in die USA kappen. Das ist der Stoff, aus dem Bullenmärkte gemacht werden. Gegenreaktionen werden langsam fällig.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Investmentfonds mehrheitlich bullisch eingestellt Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Geopolische Lage, allgemeine Unsicherheit Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Winter hält Sorgen um Heizölversorgung hoch OPEC will Preise um 50$ pro Barrel Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gegenreaktionen auf Preisanstieg fällig OPEC-Mitglieder schließen Kürzungen im März aus Befriedigende US-Vorräte (nicht Heizöl!) Komfortable Vorräte der OECD-Länder US-Dollar fällt
Unsere Heizölpreise zeigen bereits eine Gegenreaktion. Die Hoffnung, dass daraus ein Trendwechsel werden könnte, scheint derzeit absurd. Zwar sind deutlichere Reaktionen nach unten auch am Weltmarkt fällig. Aber insgesamt ist die Stimmung fest im Griff der Spekulanten auf steigende Preise. Wir modifizieren unsere Empfehlung um den Passus: Beobachten Sie nun täglich die Preise, um ein kleines Zwischentief auszunutzen. Behalten Sie aber unbedingt eine Terminflexibilität von zwei Wochen für Ihre Bestellung. Denn damit sparen Sie die niedrigeren Logistikkosten sicher ein. Die Tagesspekulation könnte Ihnen einen zusätzlichen Vorteil bringen. Nutzen Sie dazu unsere Funktion PreisAlarm.
08.03.05
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