"Unser Problem ist nicht, Öl für maßvollen Wohlstand einzusetzen. Unser Problem ist, Öl für unbegrenzten Überfluss zu vergeuden." Heutiger Kommentar von Klaus Bergmann, Geschäftsführer

News: International & National

HEIZÖL: US-Produktion noch im Soll

Spätfolgen des Sturms Ivan stützen die Preise.


+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++

In Kürze soll das Öl aus dem Golf von Mexiko wieder zu 100% fließen. Noch wirken die andauernden Störungen nach dem Sturm Ivan preisstützend. Heute Nachmittag werden die Kurse wieder durch die Veröffentlichung der US-Bestandszahlen bewegt. Erneute Enttäuschungen liegen in der Luft.

preistreibende (bullische) Einflüsse:
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Niedrige US-Vorräte
Schäden des Sturms Ivan noch nicht komplett beseitigt
Yukos fördert unter normal wg. Streit mit Kreml
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse:
OPEC konnte Förderung im Oktober leicht erhöhen
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Lukoil wird Exporte deutlich steigern
Angebot müsste eigentlich ausreichen

Unsere Heizölpreise bewegen sich unter ihren Jahreshöchstwerten. Die kurzfristige Gefahr eines erneuten Schubs nach oben schätzen wir als hoch ein. Mittelfristig dürfte der schwache US-Dollar und eine überfällige Entspannung der Hochpreislage preisdämpfend wirken.
von Klaus Bergmann
27.10.04 Drucken

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar:






Alle Kommentare:

Bisher sind noch keine Kommentare vorhanden. Sie können den ersten schreiben!

 
Weiter

Send A Friend

Diese Seite weiterempfehlen.

 

Bookmarken

Diese Seite bookmarken bei:

  • Mister Wong
  • Folkd
  • OneView
  • del.icio.us
  • Linkarena
  • Google
  • BlinkList
  • Furl
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG