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HEIZÖL: US-Konjunktur drückt Ölpreis
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die US-Konjunktur leidet unter Inflationsängsten. Das Nachfragewachstum sinkt spürbar. Folge: Das Ölangebot wird als hoch empfunden. Die historisch hohen Vorräte werden als solche wahrgenommen. Die Preise sinken. Der Atomkonflikt mit dem Iran und andere geopolitische Störungen, die weltweit wachsende Nachfrage und selbst Gefahren aus der Hurrikansaison werden dagegen verdrängt. Geschwätz von gestern. Heute interessiert die Inflation. Die Zinsen werden weiter steigen. Das beflügelt den Dollar. Er festigt seinen kurzfristigen Aufwärtstrend.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig Dollar: kurzfristiger Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe Iran verhandlungsbereit zum Atomkonflikt
Unsere Heizölpreise geben nach. Die schleichende Preissteigerung der letzten Wochen ist weitgehend annulliert. Die Preise halten ihren Seitwärtstrend. Ein Abwärtstrend wird möglich. Aufwärtstendenzen kommen z.Z. nur vom Dollar. Dennoch, Hurrikane im Golf von Mexiko bleiben eine Gefahr für die Preisentwicklung.
14.06.06
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