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HEIZÖL: US-Produktion noch im Soll
Spätfolgen des Sturms Ivan stützen die Preise.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
In Kürze soll das Öl aus dem Golf von Mexiko wieder zu 100% fließen. Noch wirken die andauernden Störungen nach dem Sturm Ivan preisstützend. Heute Nachmittag werden die Kurse wieder durch die Veröffentlichung der US-Bestandszahlen bewegt. Erneute Enttäuschungen liegen in der Luft.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter Niedrige US-Vorräte Schäden des Sturms Ivan noch nicht komplett beseitigt Yukos fördert unter normal wg. Streit mit Kreml OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Förderung im Oktober leicht erhöhen Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005 Lukoil wird Exporte deutlich steigern Angebot müsste eigentlich ausreichen
Unsere Heizölpreise bewegen sich unter ihren Jahreshöchstwerten. Die kurzfristige Gefahr eines erneuten Schubs nach oben schätzen wir als hoch ein. Mittelfristig dürfte der schwache US-Dollar und eine überfällige Entspannung der Hochpreislage preisdämpfend wirken.
27.10.04
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