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HEIZÖL: USA heizt weniger
Ausreichend Öl für den Winter gelagert.
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Die Versorgungslage in den USA wird weiterhin als gut empfunden. Auskömmliche Heizölvorräte und milde Temperaturen, ein Rückgang des Heizölverbrauchs um 20% gegenüber dem Vorjahr, die Schadensrate an den Ölanlagen im Golf von Mexiko sinkt unter 40% und die Bestätigung, dass die OPEC weiter auf hohem Niveau liefern wird, halten die Preise im Abwärtstrend. Der Heizölverbrauch wird allerdings in die Höhe schnellen, sobald es kalt wird. Im Gegensatz zum Ölpreis taumelt der Dollar zwischen den Trends. Gestern ging es wegen der anstehenden Zinserhöhung des Euros und schlechter Daten aus der US-Immobilienwelt rasant bergab.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig Weltweite Nachfragesteigerung
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran US-Verbraucher sparen Öl IEA senkt Nachfrageprognose Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven Charttechnik: Kurzfristiger Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise weisen eine hohe Nord-Süd-Steigerung auf. Die Pegel der mit dem Rhein verbundenen Wasserwege stehen tief. Das bedingt regionale Engpässe. Hohe Heizölpreise sind die Folge. Der Norden ist davon nicht betroffen. Trotz des Problems sollte der Gesamtmarkt heute etwas nachgeben. Der Weltmarkt drückt erwartungsgemäß auf die Preise, bis die Temperaturen in den USA winterlich werden.
29.11.05
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