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HEIZÖL: Viele Händler, eine Meinung
Die Preise steigen weiter.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Bis knapp 61$ stieg der Preis für Texasöl gestern. Nordseeöl Brent blieb noch unter 60$ pro Barrel. Die Wetten auf fallende Preise sind rar geworden. Nachrichten kennen nur eine Lesart und die heißt bullisch. Sorge über Heizölengpässe zum Winter, Sorge über negative Auswirkungen für die Ölbranche im Iran, Sorge über Aufflammen der Gewalt im Irak. Im OPEC-Kreis wird das Wort für eine Erhöhung der Liefermengen erhoben. Es bleibt ein phantasieloses Wort. Lediglich beim Dollar scheint der Aufwärtstrend zu erlahmen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal Behinderung der Ölbranche im Iran befürchtet Steigerung der Gewalt im Irak Terrorwarnungen für Nigeria China will strategische Reserven aufbauen US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt Russische Produktion sinkt
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC will eventuell mehr Öl pumpen
Unsere Heizölpreise halten sich wacker. Sie sind zwar sehr teuer, aber sie machen die ungebremste Rallye des Weltmarktes nicht mit. Noch! Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie wieder mitgerissen werden. Die Aussichten für tiefere Preise sind mit Ausnahme wenig ergiebiger Gegenreaktionen praktisch nicht vorhanden. Für den Zeithorizont von vier bis fünf Monaten lautet die Empfehlung, besser früher als später zu kaufen.
von Klaus Bergmann
28.06.05
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