HEIZÖL: Was kommt als nächstes?
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Preisimpuls durch das Feuer in der Miro-Raffinerie Karlsruhe entspannt sich. Preise werden durch Terrorsorgen und Befürchtung der Yukos-Zerschlagung hochgehalten. Letztes hätte negative Auswirkung auf Lieferungen aus Russland.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen Sorge über Yukos-Zerschlagung Sorge über Heizölverknappung vor dem Winter OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Weltweite Raffineriekapazitäten knapp Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt entspannt sich Rohölvorräte deutlich über Vorjahr OPEC erhöht ab August die Förderung
Unsere Heizölpreise geben etwas nach. Es ist eine leichte Gegenreaktion auf den jüngsten Preisschub, der neue Jahres-Höchststände brachte. Die Nachfrage ist weiterhin gering. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es im Herbst zu einem Nachfrageboom kommt, der die Produktions- und Transportkapazitäten überfordert. Um nicht in die zu erwartenden Schwierigkeiten und die damit verbunden Preisexzesse zu geraten, empfehlen wir, jetzt Heizöl für mindestens 6 Monate zu kaufen. Wer die Hoffnung auf deutlich tiefere Preise nicht aufgeben will, sollte diese lieber auf den Winter verschieben. Wenn es tatsächlich zu einer neuen Preiswelle im Herbst kommen sollte, wäre eine Entspannung zwischen Dezember und Februar wahrscheinlich. Ob die allerdings unter das aktuelle Preisniveau führt, vermag niemand ernsthaft einzuschätzen.
27.07.04
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