HEIZÖL: Welt schaut auf Yukos
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Yukos düpiert Putin vor dem Besuch des chinesischen Regierungschefs mit der Meldung, Öllieferungen nach China einzustellen. Damit wird das zugesagte Bemühen Putins, dämpfend auf die Ölpreise einzuwirken, konterkariert. Der durch die russische Regierung an den Rand der Pleite getriebene Konzern erweist sich als taktisch gewieft. Die Märkte reagieren äußert bullisch.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Yukos meldet Lieferstop nach China (starker Einfluss) Versorgungslücken nach Hurrikan Ivan (starker Einfluss) Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen Iraks Nordpipeline unterbrochen OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden IEA und OPEC sehen ausreichendes Rohölangebot Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Unsere Heizölpreise sind ganz oben. Inzwischen baut sich entgegen ursprünglicher Erwartungen weiteres Steigerungspotential auf. Man muss davon ausgehen, dass wir die Jahreshöchstpreise noch nicht gesehen haben. Wir verweisen abermals auf den September 2000, in dem die Preise deutlich höher lagen als heute. Der Hinweis ist Beruhigung und Warnung zugleich. Wer zum aktuellen Preis kauft, weiß, dass er keinen Höchstpreis zahlt. Wer nicht kauft, aber dringenden Bedarf hat, riskiert, noch mehr Geld bezahlen zu müssen.
21.09.04
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