HEIZÖL: Wenn das Wörtchen ?wenn? nicht wäre
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In den Preisen zeigt sich deutliches Abwärtspotential. Doch täglich findet sich mindestens ein Aufwärtsimpuls. Heute ist es der Hurrican Ivan. Morgen wird es die OPEC sein, die ein höheres Preisband etablieren will. Wenn es die Störungen nicht gäbe, fiele der Preis. Binsenweisheit.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungslücken wegen Hurrikan im Golf von Mexiko OPEC will höheres Preisband Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen Yukos droht mit Produktionsstop OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten Sorge über Heizölverknappung zum Winter Nachfragewachstum über allen Erwartungen Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC sagt gegebenenfalls mehr Öl zu Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden Charttechnik, Gegenreaktion auf zu hohe Preise
Unsere Heizölpreise wollen sich nicht so bewegen, wie es die Verbraucher wünschen. Daher hält sich die Kaufbereitschaft nach wie vor in Grenzen. Der Nachfragestau wird nicht abgebaut. Die Gefahr, auf dem Trocknen zu sitzen und schließlich noch teurer einkaufen zu müssen, wächst in vielen Einzelfällen. Niemand vermag derzeit zu sagen, ob sich ein Aussitzen lohnen wird. Chancen für fallende Preise sind durchaus vorhanden. Doch das Stelldichein der Umstände, die das Niveau hoch halten, scheint unerschöpflich zu sein.
14.09.04
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