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HEIZÖL: Wenn US-Raffinerien besser liefen ...
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise stehen unter Abgabedruck. Sie sinken allerdings nur mäßig. Die bullische Situation beim US-Benzin hält die Bären in Schach. Ursächlich ist der schlechte Zustand der US-Raffinerien. Eine hohe Ausfallquote führt zu einzelnen Versorgungsengpässen. Ein Ende des Aufwärtstrends bei Benzin ist nicht in Sicht. Die anderen Ölnotierungen werden sich daher wahrscheinlich seitwärts entwickeln. Der Dollar bleibt auf Grund der Sorgen um die US-Konjunktur unter Druck. Er steht aus charttechnischer Sicht an der Schwelle einer neuen Abwärtswelle.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Raffinerieprobleme in den USA
Starker Rückgang der Vorräte
Sanktionen gegen den Iran
Nachfrage steigt langfristig
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
US-Konjunktur deutet Schwäche an
OPEC hält Förderquoten
Im Atomstreit herrscht verbale Ruhe
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
Unsere Heizölpreise halten das Niveau. Seitwärts ist der dominante Trend. Bewegung sollte eher über den Dollar als über die Ölpreisentwicklung am Weltmarkt kommen. Dabei sind Preisschwankung üblicherweise gering. Der Binnenmarkt ist extrem ruhig. Vorgezogene Käufe wegen der Mehrwertsteuererhöhung und der milde Winter verursachen ungewöhnlich hohe Bestände in den Verbrauchertanks. Die Heizölnachfrage liegt rund 40 Prozent unter normal. Im Hausbrandgeschäft ist das Minus noch höher.
21.03.07
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