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HEIZÖL: Wetter sägt am Preis
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Das Wetter sollte kein Thema mehr sein. Atomstreit, Raffinerieprobleme und Konjunkturentwicklung schienen für Börsengespräche besser geeignet zu sein als Wetterprognosen. Eine durchschaubare Faktenlage bleiben die Themen allerdings schuldig. Und so fällt es den Akteuren leicht, doch wieder das Wetter ins Gespräch zu bringen. Das ist außergewöhnlich warm. Die Folge: Die Preise brechen ein. Das Barrel Rohöl kostet in New York unter 60 Dollar. Der Aufwärtstrend ist beendet. Der Dollar zeigt wenig Bewegung. Gute US-Arbeitsmarktdaten kippen Hoffnungen auf Zinssenkung.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Atomstreit mit dem Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Sinkende US-Bestände
Weltwirtschaft robust
Nigeria meldet force majeure
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Temperaturen ungewöhnlich hoch
China bremst Binnenwachstum
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
OPEC produziert über eigenem Grenzwert
IEA prognostiziert tieferen Preis
Rohölmarkt gut versorgt
Unsere Heizölpreise geben nach. Damit bleibt der Seitwärtstrend mindestens erhalten. Der deutliche Preisrückgang am Weltmarkt steigert sogar die Chance für einen kurzfristigen Abwärtstrend. Im ersten und zweiten Quartal macht die Wettersituation Heizöl hierzulande zu einem fast unverkäuflichen Produkt. Die Nachfrage dürfte erst im Sommer wieder anziehen.
12.03.07
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