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HEIZÖL: Wie entwickeln sich die US-Heizölvorräte?
Neue Höchstpreise müssen nicht kommen.
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50$ für ein Barrel Rohöl schien den New Yorker Brokern gestern zu teuer zu sein. Nach Überschreiten der Marke fielen die Preise um über einen Dollar ab. Eindeutig bullisch ist der Markt derzeit nicht. Offensichtlich sehen die Händler Chancen für eine Umkehr zum Abwärtstrend. Sie hängt fast ausschließlich an der Zahlen zu den US-Heizölvorräten, die heute Nachmittag geliefert werden, und an den Wetterprognosen.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
US-Heizölvorräte für die Jahreszeit zu gering
Raffineriekapazitäten unzureichend
Feuer in Europas größter Raffinerie
Pipeline im Südirak gesprengt
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Yukos wird zerschlagen
Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend intakt
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Rohölversorgung gut
Rohöllieferungen sinken nachfragebedingt
IEA senkt kurzfristige Nachfrageprognose
Weitere Senkung der Nachfrageprognose erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum
Unsere Heizölpreise haben einen erneuten heftigen Anstieg überwunden. Ein möglicher Durchmarsch zu neuen Höchstpreisen fand nicht statt. Dennoch bleibt die Gefahr für Preissteigerungen während des Winterbeginns hoch. Eine unfreundliche Zahl aus den USA über die Heizölvorräte reicht aus, um die Preise in die Höhe zu katapultieren. Ein Rückgang würde vermutlich weniger Dynamik entwickeln.
von Klaus Bergmann
24.11.04
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