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HEIZÖL: Wo soll es hingehen?


Preise schleppen sich ohne klare Impulse seitwärts.


In New York schließt Rohöl unverändert zum Vortag. Heizöl verteuert sicht leicht. Als spürbare Preisbewegungen lassen sich die Veränderungen kaum interpretieren. Der Handel sucht neue Impulse und eine Richtung.

Die letzten Nachrichten haben eindeutig bullische Impulse in die Märkte gebracht. OPEC kürzt Fördermengen, Öl- und Gasvorräte in den USA fallen deutlich, Temperaturen sinken wieder. Doch die entsprechende Reaktion der Märkte blieb aus. Mit einem vergleichsweise geringen Preisanstieg wurden die überraschenden Meldungen abgehakt.

Die Stimmung an den Märkten scheint sich von der Hochpreisphase abzuwenden. Doch ihr fehlen bis dato die entsprechenden Fakten, um auf breiter Linie einen Abwärtstrend einzuleiten. So dümpeln die Preise eher seitwärts. Diese Bewegung verläuft immerhin in einem leicht fallenden Trendkanal beim Rohöl. Heizöl hatte bereits einen kräftigen Preisabstieg vollzogen. Hier wird durch eine Gegenbewegung neues Abwärtspotential aufgebaut.

Von den stark engagierten Investmentfonds fehlen weiterhin die Zeichen eines Ausverkaufs ihrer Positionen auf steigende Kurse. Das ist angesichts der Nachrichten nicht erstaunlich. Neue Positionen werden aber nicht mehr aufgebaut.

Heute wird sich an den Märkten vermutlich ebenso wenig bewegen wie gestern. Da ein langes Wochenende mit verkürzten Handelszeiten bevorsteht, werden Broker sich nicht mehr auf eine Richtung einlassen wollen. Am Montag bleibt der Handel in New York geschlossen.

Der Preis für den OPEC-Korb liegt aktuell bei 29$. Nordsee-Öl Brent kostet ca. 30$ und Texas-Öl WTI kostet um 34$. Der Abstand des texanischen Öls zu den anderen Sorten ist überdurchschnittlich hoch. Nach unserer Einschätzung sollten die Preis um wenigstens 3$ bis 4$ tiefer liegen.

Der Dollar hält sein historisch niedriges Niveau zum Euro. Die Bewegungsdynamik des Abschwungs wird geringer.

Der Gasölpreis kämpft mit der 260$-Marke. Aktuell steht er bei 259$.

Unsere Heizölpreise sind ein Spiegel des Weltmarkts. Sie schwingen ohne erkennbare Richtung seitwärts. Bis zur nächsten Woche wird sich dieser Zustand kaum ändern. Verbraucher mit leeren Tanks wird z.Z. ein gutes Preisniveau geboten. Spekulativ eingestellte Verbraucher können weiter auf tiefere Preise in einigen Wochen hoffen.

13.02.04

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