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HEIZÖL: Zahlen statt Öl
OPEC drückt die Preise mit Prognose
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Nachfrage nach OPEC-Öl soll in 2005 fallen. Diese Meldung löste einen erneuten Korrekturversuch aus. Die Notierungen fielen um ca. 4%. Für 2004 wird der Bedarf erneut nach oben korrigiert. Die Nachfrageentspannung sollte im ersten Quartal 2005 spürbar werden. Einen allgemeinen Preisrückgang prognostiziert die OPEC nicht.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter Niedrige US-Vorräte Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005 (starker Einfluss) Förderdefizit im Golf von Mexiko wird geringer Russische Lieferungen sollten trotz Yukos-Pleite ungehindert fließen Angebot müsste eigentlich ausreichen Charttechnik, Gegenreaktion überfällig
Unsere Heizölpreise fallen. Sie zeigen bereits deutliche Wirkung auf den gestern eingeleiteten Korrekturversuch am Weltmarkt. Ob daraus die innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen erwatete Entspannung der Preise wird, sei noch dahingestellt. Wer dringend Heizöl benötigt, sollte sich zum Kauf eingeladen fühlen. Da der Aufwärtstrend noch intakt ist, können die Preise jederzeit wieder in die Höhe schnellen.
19.10.04
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