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HEIZÖL: Zeitzonen der Preise
Kurzfristig rauf, mittelfristig runter, langfristig rauf.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Der deutliche Preisrückgang der letzten Tage hat eine Gegenreaktion hervorgerufen. Vermutlich wird sie nicht lange anhalten. Die momentan dominierende Bewegung ist moderat fallend. In ihr kommt die gute Rohölversorgung zum Ausdruck. Da die Raffineriekapazitäten knapp sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der langfristige Aufwärtstrend Bestand hat.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp Sorge über Produktengpässe im vierten Quartal Chinas Nachfrage wächst weiter Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Rohölvorräte Hohe Vorräte der OECD-Länder OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag Wachsende Reservekapazitäten Charttechnik: mittelfristiger Abwärtstrend dominant
Unsere Heizölpreise steigen. Sie folgen dem Weltmarkt. Die Entwicklung kommt erwartungsgemäß. Sie sollte von kurzer Dauer sein. Auf Sicht von einigen Wochen rechnen wir mit leicht fallenden Preisen. Auf Sicht von einigen Monaten rechnen wir mit höheren Preisen. Die Inlandspreise werden sich weniger heftig verändern als die Weltmarktpreise, weil der Dollar dazu tendiert, sich gegen den Verlauf der Ölpreise zu entwickeln. Damit sorgt er für etwas Dämpfung.
18.05.05
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