eid Der mittelständische Mineralölhandel fühlt sich von dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung ausgegrenzt, weil es auf "weg vom ÖI" und damit auch weg vom Heizöl setze; nach einer Leitstudie des Bundesumweltministeriums müsse das Heizöl bis 2020 mit einem Rückgang von rund 50 Prozent rechnen, ungeachtet der 4.000 mittelständischen Unternehmen mit 35.000 Arbeitsplätzen. Selbst Bioheizöl würde der Marktzugang mit unerfüllbaren Bedingungen praktisch verwehrt. Alle namhaften Verbände der Energie? und Wohnungswirtschaft hätten sich in einem bisher beispiellosen Bündnis gegen die nach ihrer Auffassung weit über das Ziel hinausschießenden und diskriminierenden Inhalte des Gesetzes zur Wehr gesetzt, heißt es vom gdbm.
In mehr als 1.000 Briefen habe der mittelständische Handel "die vielen guten Gründe, die dafür sprechen, durch den Einsatz von Bioheizöl Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit optimal miteinander zu verbinden" seinen Abgeordneten auf den Tisch gelegt. Eine Beimischung von 5 Prozent Biokomponenten zum Heizöl sei bereits heute problemlos möglich und würde fast vier Millionen Tonnen CO2, einsparen. "Warum lässt der Bundesumweltminister Bioheizöl nicht als erneuerbare Energie zu, wie es das Regenerative Wärmegesetz in Baden?Württemberg z.B. tut?", fragt sich der Gesamtverband des Deutschen Brennstoff? und Mineralölhandels (...).
Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 50/07 vom 10. Dezember 2007 Seite 23
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