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IEA: Je mehr Klimaschutz desto geringer der Ölbedarf

In ihrem neuesten World Energy Outlook legt die Internationale Energie-Agentur (IEA) erstmals ein Szenario über die Entwicklung des Weltenergiebedarfs bis 2035 vor. Sie legt dabei zugrunde, dass die Regierungen ihre im letzten Dezember in Kopenhagen und danach auf dem G20Treffen eingegangenen Verpflichtungen nachkommen und alle den Energieverbrauch fördernden Subventionen abbauen. In diesem Fall würde der Weltölbedarf 2035 nur 99 Millionen Barrel am Tag erreichen und könnten Versorgungsengpässe vermieden werden. Auf den Gaskonsum hätte die Verwirklichung der Klimaschutzverpflichtungen dagegen keinen großen Einfluss. Er würde dann nur geringfügig niedriger sein als bei der Fortsetzung der gegenwärtigen Energie- und Umweltpolitik.

Wie die „Financial Times" aus einem Entwurf des IEA-Berichts zitiert, rechnet die Agentur in den kommenden 25 Jahren mit einem Anstieg des realen Ölpreises, der sich heute um die 85 US-Dollar je Barrel bewegt, auf 113 US-Dollar je Barrel. Bei Fortsetzung der gegenwärtigen Wirtschafts- und Klimapolitik würde sich Öl bis dahin um 20 US-Dollar verteuern und 135 US-Dollar je Barrel erreichen.

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