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Mehr Gewicht für Biokraftstoffe bei der IEA
Die Bedeutung der Biokraftstoffe bei der Deckung des Bedarfs an flüssigen Kraftstoffen hat so zugenommen, dass die Internationale Energie-Agentur (IEA) damit begonnen hat, die Bioethanolproduktion Brasiliens und der USA extra auszuweisen und in ihren Statistiken nicht mehr der Nicht-OPEC-Ölförderung zuzuschlagen. Für 2011 rechnet die IEA mit einem Anstieg der Bioethanolproduktion in der gleichen Größenordnung wie bei der Ölförderung aus großen Wassertiefen vor Brasilien. Neben zunehmenden Mengen an Bioethanol und brasilianischen Rohöls wird es laut IEA 2011 auch zu mehr Rohöl aus Ghana, Kolumbien und Oman kommen, so dass es trotz eines Anstiegs des Weltölverbrauchs um rund 67 Millionen Tonnen zu keinen Engpässen kommen dürfte. „Der Ölmarkt wird 2011 weder zu heiß, noch zu kalt sein" so die IEA in ihrem Bericht, in dem es auch heißt, dass die Reservekapazität der OPEC bei der Ölgewinnung weiter bei 300 Millionen Tonnen im Jahr bleiben wird.
- Energie Informationsdienst 29/10 vom 19.07.2010 S.20
- 18. August 2010