Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


?Donnerpferd? steht schief

Der nächste Sturm braut sich zusammen. Der letzte hinterlässt unerwartet große Schäden. Die Plattform ?Thunder Horse? steht schief. Ihre Inbetriebnahme wird sich verzögern. Damit fehlen auf der Angebotsseite 0,25 Mio. eingeplante Barrel pro Tag für unbestimmte Zeit. Die Nachfrage wächst laut EIA (Energy Information Administration) stärker als erwartet. Die Prognosen für die Quartale III und IV wurden um 0,4 und 0,5 Mio. Barrel pro Tag angehoben. Die Preise tendierten prompt wieder aufwärts. Nicht mehr aufwärts geht es einstweilen für den Dollar. Das doppelte Defizit der USA ist plötzlich wieder Thema. Das drückt die Währung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikan Dennis hinterlässt größere Schäden
EIA hebt Nachfrageprognose deutlich an
Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Behinderung der Ölbranche im Iran befürchtet
Steigerung der Gewalt im Irak
Terrorwarnungen für Nigeria
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Rohölvorräte
Saudi Arabien wird Ausstoß um 1,5 Mio. Barrel erhöhen
Wirtschaft wird von hohen Preisen gedämpft

Unsere Heizölpreise steigen wieder. Das Tief ist durch. Wenn heute Nachmittag keine Überraschung durch die US-Vorratszahlen geboten wird, wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen. Es muss sogar mit einer Beschleunigung gerechnet werden, da die Spekulanten jetzt erst auf den Zug aufspringen. Viele Verbraucher haben die kurze Entspannung zum Kauf genutzt. Nach unserer Einschätzung haben sie richtig gehandelt. Denn angesichts der Aussichten gilt weiter: Lieber heute als morgen kaufen.

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