Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Ängste vor weiterem Terror

In Großbritannien gilt seit den Bombenfunden vom Wochenende und dem gescheiterten Angriff auf den Flughafen in Glasgow die höchste Terrorwarnstufe. Auch wenn die Gefahr in Großbritannien zunächst gebannt scheint, reihen sich die Ängste vor weiteren Anschlägen in die anderen Faktoren ein, die den Ölpreis hochhalten. Neben der Entwicklung in Venezuela und dem Iran, werden immer noch die Bestandsdaten vom letzten Mittwoch, wie die allgemeine Raffinerielage in den USA genannt. Die Gesamtlage bleibt also weiter bullisch. Der Euro steht zurzeit fest über 1,35 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ängste vor weiteren Terroranschlägen
Verstaatlichung der Ölindustrie Venezuelas zeigt Bremsspuren
Instabile Lage in Nigeria
Iran gibt sich hart im Atomstreit
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Unerwartet schlechte US-Bestandsentwicklung
Raffinerieprobleme in den USA
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Streikende in Nigeria
Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juli reaktivieren
Venezuela sucht neue Investoren
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken

Unsere Heizölpreise bewegen sich seitwärts. Damit folgen sie dem Weltmarkt. Der Binnenmarkt leidet weiter unter der geringen Nachfrage. Dadurch werden die Preise im Verhältnis zum Weltmarkt nur gedämpft an den Kunden weiter gegeben. Sollte die Kaufzurückhaltung anhalten, wird bereits für den Herbst mit Lieferengpässen gerechnet. Im Sinne einer sicheren Versorgung sollte man über einen früheren Kaufzeitpunkt nachdenken. Es ist dabei keineswegs sicher, dass die Preise im Herbst unter dem Niveau von heute liegen werden.

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