Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Ökonomie in Gefahr

Sorgen treiben die Ölpreise in die Höhe. Das war in den letzten Wochen zu beobachten. Gestern schaffte eine Sorge das Gegenteil. John Snow, US-Finanzminister, äußerte sich besorgt über die negativen Auswirkungen der hohen Ölpreise auf die Wirtschaft. Die Preise reagierten prompt mit einem Abschlag von fast 4%. Um die Aktienmärkte nicht zu belasten, schob Snow hinterher, dass die US-Wirtschaft stark sei. Sie werde sich durch die hohen Ölpreise nicht aus der Bahn werfen lassen. Der Preisrutsch ist aus charttechnischer Sicht Teil einer längst fälligen Gegenbewegung, die zum Aufwärtstrend gehört. Der Dollar war gestern wieder im Aufwind.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Behinderung der Ölbranche im Iran befürchtet
Steigerung der Gewalt im Irak
Terrorwarnungen für Nigeria
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Russische Produktion sinkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wirtschaft wird von hohen Preisen gedämpft
OPEC will eventuell mehr Öl pumpen

Unsere Heizölpreise fallen. Glück im Unglück möchte man sagen. Der Markt gönnt sich eine Gegenreaktion. Nach unserer Einschätzung werden sich die Sorgen über Versorgungsengpässe bis weit in den Herbst halten. Es wird in den kommenden Monaten viele Motive für steigende Preise geben aber nur wenige für fallende Preise. Daher bietet sich die aktuelle Abwärtsbewegung als Einladung zum Kauf an.

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