Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Öl gibt es genug

Die gestern veröffentlichten Daten des DOE über die US-Ölvorräte machten abermals deutlich, dass noch keine Lieferkürzungen spürbar sind. Zwar nahmen die Produktenvorräte etwas ab, aber die Gesamtvorräte bleiben auf einem sehr hohen Niveau (siehe Charts Lagerbestände). Es entspricht dem Wert vom Juli 1999. Damals lagen die Roh- und Gasölpreise leicht tiefer als heute. Heizöl kostete umgerechnet ca. 0,25 Euro, also rund 15% weniger. Der Unterschied zu heute geht hauptsächlich auf das Konto der Ökosteuer.

Die Tatsache, dass Heizöl, Diesel und Benzin in den Lagern rückläufig zur Vorwoche waren, wird von einigen Marktteilnehmern als Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung gewertet. Man kann es allerdings auch auf die lausig funktionierenden Raffinerien in den USA zurückführen. Deren Auslastung liegt bei etwa 86%.

Die Spannung um den Irak kommen zwar als Thema vor, gehen derzeit aber noch nicht in die Preise ein. Das Säbelrasseln ist laut. Doch militärische Vorbereitungen sind aktuell nicht zu sehen. So ist die Zurückhaltung beim "Einpreisen" verständlich.

Unser Heizölpreis wird heute Morgen tiefer ins Rennen gehen. Er könnte in den nächsten Tagen noch etwas weiter sinken. Große Sprünge sollten dabei allerdings nicht erwartet werden.

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