Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Öl statt Politik

Die preisdrückenden API-Daten über die Entwicklung der Lagerbestände wurden durch den wöchentlichen DOE-Report bestätigt. Insbesondere nahmen die Händler die Tatsache gestiegener Benzinvorräte zum Anlass für weitere Preisabschläge.

Eine Benzinknappheit war in den vergangenen zwei Jahren für den frühsommerlichen Preisanstieg verantwortlich. Die USA konnten nicht genug Ware aus eigener Produktion auf den Markt bringen. Dabei handelte es sich allerdings auch um ein Problem der politischen Administration. Die Benzinspezifikationen zum Schutz der Umwelt waren zwischen den einzelnen Bundesstaaten derart unterschiedlich, dass keine einheitliche Produktion mehr möglich war. Aus diesem Grund konnten die Raffinerien nur mit schlechten Auslastungen arbeiten. Das Problem ist in diesem Jahr entschärft.

Die Märkte haben momentan die politischen Verwerfungen in der Welt ausgeblendet und nehmen nur noch die üppige Ölversorgung für die Preisbildung zur Kenntnis. Dabei hat sich ein Abwärtstrend entwickelt. Auf Grund des starken Kursverfalls steigt die Möglichkeit für Gegenreaktionen.

Der Gasölpreis startet heute Morgen wieder etwas tiefer als gestern in den Tag. Er steht knapp über der 190$-Marke. Der Preis nähert sich nun dem Tief vom 15. April. Sollte es durchbrochen werden, könnte die Bewegung gleich weiter rasant bergab gehen.

Unser Heizölpreis macht zum Vergnügen der Verbraucher die Talfahrt mit. Er steht jetzt auf dem Niveau von Anfang März. Es sieht so aus, als wolle der Preis in der nächsten Zeit noch mehr Verbraucherfreundlichkeit entwickeln.

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