Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Öl und Dollar billiger

Die Wiederinbetriebnahme von hurrikangeschädigten Ölanlagen kommt mittlerweile schneller voran als ursprünglich angenommen. US-Verbraucher zeigten sich im September messbar sparsam. Ihr Benzinkonsum ist gesunken. Analysten erwarten einen Einbruch der weltweiten Nachfragesteigerung. Die Ölpreise fallen. Rohöl festigt den vor einem Monat aufgenommenen Abwärtstrend. Der Dollar fällt nach weiteren schlechten Daten über die US-Konjunktur und nach Andeutungen des EZB-Chefs über Zinserhöhungen des Euros fast 2% in die Tiefe.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungsängste vor dem Winter
Produktionsausfall durch ausgefallene Ölanlagen
Iran droht mit dem Ölhahn
Raffineriekapazitäten knapp
Institute prognostizieren Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wiederinbetriebnahme von US-Ölanlagen kommt gut voran
US-Benzinverbrauch gesunken
Vorratslage auskömmlich
Freigabe der strategischen Reserven
Überversorgung mit Rohöl
Nachfrageprognosen nach unten revidiert

Unsere Heizölpreise fallen. Weltmarkt und Dollar arbeiten z.Z. sehr verbraucherfreundlich. Ein kurzfristiger Abwärtstrend der Heizölpreise beginnt sich zu formieren. Nach aktueller Lage der Dinge sollte er weitere Preisrückgänge hervorbringen. Störungen, die zu einer plötzlichen Umkehr führen könnten, werden momentan nicht prognostiziert. Kaufwillige sollten die Preisbewegung eng verfolgen, um günstige Momente zu ergreifen. Denn der langfristige Aufwärtstrend ist ungebrochen.

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