Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Öl und Dollar mit Gegenreaktionen

Die Stimmung ist grundsätzlich bärisch. Kälte soll kommen. Für einen Trendwechsel wird sie kaum reichen. Die OPEC produziert mehr statt weniger Öl. Niemand ist erstaunt. Innerhalb von zwei Wochen hat sich der Rohölpreis von zuvor als Referenzmarke eingeschätzten 60 Dollar an die 50-Dollar-Marke herangemacht. Nun beginnt das psychologische Spiel um eine Zahl erneut. Gestern gab es eine Gegenreaktion, die den Preis auf 53 Dollar herauftrug. Eine Gegenbewegung ist auch beim Dollar zu beobachten. Sein Januartrend verlief aufwärts. Konjunkturdaten sind nicht verantwortlich. Die sind auf beiden Seiten des Atlantiks gut.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Winterliche Temperaturen prognostiziert
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Winter bisher ausgefallen
OPEC produziert mehr statt weniger Öl
OPEC machtlos gegen Preisverfall
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt
Charttechnik: Öl im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise haben ein sensationell tiefes Niveau. Heute Morgen ziehen sie an. Ein Trendwechsel ist unwahrscheinlich. Eine Gegenreaktion wäre fällig. Aber selbst die dürfte derzeit nur wenig Preisanstieg schaffen. Heute gibt es US-Bestandsdaten. Bisweilen bewegen diese die Preise kräftig. Man kann ihnen gelassen entgegen sehen. Die Binnennachfrage ist schwach. Beste Käuferbedingungen.

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