Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Öl und Euro weiter auf Rekordkurs

Nach dem langen Wochenende in den USA wird die Jagd auf die 100-Dollar-Marke für US-Öl diese Woche weitergehen. Zwar wurde am Wochenende berichtet, dass die Opec zukünftig mehr Öl verschifft und damit die Märkte besser mit Öl versorgt, aber die geopolitische Lage sei zu angespannt, um für eine Entspannung beim Ölpreis zu sorgen. Als Ausreden für die pure Spekulationslust sollen der Atomkonflikt mit dem Iran und die Kämpfe in Nigeria herhalten. Das Problem ist nur, dass diese Konflikte auch schon vor einem halben Jahr existierten und da stand der Preis ganz woanders. Die kommende Veröffentlichung der US-Bestandsdaten am Mittwoch fest im Blick wird also weiter auf die 100-Dollar-Marke hin spekuliert. Der Euro befindet sich knapp vor dem Preis von 1,50 Dollar und auch hier ist kein Ende abzusehen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kaltwetterprognose für US-Heizölregion
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Raffinerieprobleme in den USA
Türkei droht mit Militäraktion gegen PKK im Irak
USA verschärfen Sanktionen gegen den Iran
Charttechnik: starker Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA senkt Verbrauchsprognosen
Saudi Arabien will mehr Öl liefern
Europäer verweigern Heizölkonsum
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise stagnieren auf hohem Niveau. Der Preisanstieg dürfte aber noch etwas weiter gehen, bis die Rekordmarken an den Ölbörsen erreicht sind. Dies sollte bald erreicht sein. Ob die Preise danach deutlich sinken werden, ist allerdings offen. Denn leider steht der Winter vor der Tür und die Wetterprognosen für den Norden der USA sagen kalte Temperaturen voraus.

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