Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Öl wird strömen

Die jüngsten Problemfelder Irak, Nigeria und Yukos entspannen sich. Saudi Arabien will bei der OPEC die Aufrechterhaltung der erhöhten Lieferzusage einfordern.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Iran sieht Preisniveau als tief genug an
OPEC überdenkt Fördermengen
Sorge vor Sommerrallye für Benzin
Sorge über Produktverknappung im Winter
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Irak vor Wiederaufnahme der vollen Lieferungen (starker Einfluss)
Saudi Arabien fordert von OPEC erhöhte Lieferung (starker Einfluss)
Streik in Nigeria beendet (starker Einfluss)
Yukos Pleite wahrscheinlich abgewendet
Rohölangebot höher als Nachfrage
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr

Unsere Heizölpreise gaben gestern nach. Sie folgten damit den Erwartungen. Der Preisanstieg der letzten Tage galt als übertrieben. Dennoch hat er gezeigt, dass die Aussicht auf nennenswert sinkende Preise praktisch nicht besteht. Irgendeinen Umstand findet der Markt immer, der einen laufenden Preisrückgang zum Stoppen bringt. Das zeigt schon die lange Liste bullischer Einflüsse. Wir warnen eindringlich davor, auf ein deutlich tieferes Preisniveau zu warten. Das kann mit einem Notkauf wegen eines leeren Tanks enden und die Rechnung richtig teuer werden lassen. Wenn all die Wartenden im Herbst panisch zum Kauf blasen, werden die Preise zusätzlichen Auftrieb erhalten. Gehen Sie in diesem Fall nicht mit der Herde, denn sie irrt.

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