Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Ölfeld stillgelegt

Der Aufwärtstrend geht weiter. Die vorgestern einsetzende Gegenreaktion wurde abgebrochen, nachdem ein Ölfeld in Kalifornien wegen eines Feuers außer Betrieb genommen werden musste. Der Betreiber kann seine Lieferverträge nicht mehr erfüllen. Diese Meldung trieb den Preis schlagartig um vier Prozent in die Höhe und aktivierte weiteres bullisches Potenzial. Unterstützung kam von der Erkenntnis, dass die OPEC die angekündigten Kürzungen nun messbar umsetzt. Allerdings bleibt die Gesamtlieferung höher als geplant. Der Dollar verlor gegenüber dem Euro an Wert. Devisenhändler erwarten im März Zinserhöhungen für den Euroraum.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Stilllegung eines Ölfelds in Kalifornien
OPEC setzt Kürzungen um
Tiefe Temperaturen in den USA
Robuste US-Wirtschaft
US-Nachfrage leicht gestiegen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
USA und China erhöhen strategische Reserven
Charttechnik: kurzfristiger Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC produziert über eigenem Grenzwert
OPEC unfähig zur Preisregulierung
IEA prognostiziert tieferen Preis
Iran gibt sich gesprächsbereit im Atomstreit
Winter bisher ausgefallen
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt

Unsere Heizölpreise setzen den Aufwärtstrend in Folge der außerordentlichen Bewegung am Weltmarkt fort. Die Chance auf Preisrückgang ist dadurch erheblich gesunken. In Deutschland ist Winter. Die Belieferungen können sich durch schlechte Verkehrsbedingungen verzögern. Die Nachfrage ist äußerst gering. Die Kaufbedingungen verschlechtern sich zusehends. Sie sind aber immer noch besser als vor einem Jahr.

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