Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Ölpapiere schwer wie Blei

Die Preise geben nach. Der Ausverkauf an den Ölbörsen ist vorüber. Eine neue Kauflust will sich nicht einstellen. Im Gegenteil, der Abwärtsdruck bleibt erhalten. Der Themenkanon ist stabil bärisch: Mildes Wetter in den US-Heizölregionen, Zweifel an der OPEC-Fähigkeit zu kürzen, Abkühlung der US-Konjunktur, gute Vorratslage. Neu ist die Analysteneinschätzung, dass die Verfügbarkeit der US-Raffinerien steigen wird. Hierfür gab es bisher meist schlechte Beurteilungen. Der Dollar bleibt seinem kurzfristigen Trend treu. Er fällt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien und VAE werden Lieferungen kürzen
Teheran verschärft Ton im Atomstreit
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Mildes Wetter in US-Heizölregionen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Zweifel an OPEC-Kürzungen
OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt. Sie setzen die Talfahrt fort. Der Trend der letzten beiden Jahre, dass die Preise zum Winterbeginn nachgeben, wird bestätigt. In allen Fällen setzte sich eine entspannte Beurteilung der Weltmarktlage durch. Bei anhaltendem Trend sollte die freundliche Preislage bis Januar bestehen bleiben. Die Lieferzeiten sind wegen guter Nachfrage weiterhin leicht erhöht. Das wird sich bis zum Jahresende kaum ändern.

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