Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Ölpreis im Aufwärtstrend

Die Ölpreise steigen weiter. Eine erwartete Konsolidierung, die über einige Tage fallende Preise bringen sollte, gibt es derzeit nicht. Als Konsolidierung muss der gestrige Preiseinbruch verstanden werden, der im Tagesverlauf bereits wieder glattgestellt wurde. Da die Fundamentaldaten des Ölmarkts gegen einen Preisanstieg sprechen, hier ist in erster Linie die Überversorgung zu nennen, kann dieser nur mit wieder zur Verfügung stehender Liquidität der Spekulanten erklärt werden. Die OPEC hätte in der Überversorgung zwar einen Grund, die Quoten anlässlich ihres morgigen Treffens erneut zu senken. Sie wird es mit Blick auf die Preisentwicklung aber nicht tun. Gleichermaßen stabil wie der Ölpreistrend ist der Dollartrend. Die US-Währung verbilligt sich weiter.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunktur wird bisweilen freundlicher gesehen
Haussierende Aktienmärkte
US-Bestände gesunken
China importierte im April mehr Öl
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, OPEC und IEA senken Nachfrageprognose erneut
OPEC lieferte im April mehr Öl
Globale Rezession
Überproduktion von Rohöl
Weltweite Nachfrage sinkt
Öllager randvoll
Goldman & Sachs prognostiziert 45 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise halten ihr Niveau. Steigende Kurse am Weltmarkt und sinkende Dollarnotierungen heben sich gegenseitig auf. In Euro notiertes Öl zeigt einen Seitwärtstrend. Dieser sollte sich in naher Zukunft fortsetzen. Langfristig rechnen wir nun eher mit steigenden Heizölpreisen. Der Binnenmarkt ist in diesen Tagen etwas belebter. Einen Kaufrausch wie im Winter gibt es aber nicht und wir erwarten ihn in den kommenden Monaten auch nicht. Weitere Heizölkäufe sollten im Jahresverlauf ohne Engpässe abgewickelt werden können. Wer über die Preisentwicklung per Email informiert sein möchte, sei auf unseren Preisalarm hingewiesen.

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