Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Ölpreis pausiert

Der Kürzungswille der OPEC bringt die Ölpreisbewegung zur Ruhe. An der Marke von 60 Dollar für das Barrel Texasöl oder Brent scheint nun ausgelotet zu werden, ob die OPEC die Kürzung tatsächlich durchsetzen kann. Bären bezweifeln das. Sie setzen auf weiter fallende Preise. Bullen vertreten die Meinung, dass die Kürzungen bereits eingesetzt haben. Sie hoffen auf steigende Preise. Offiziell fördert die OPEC derzeit 28 Mio. Barrel pro Tag. Schätzungen zufolge sind es aber annähernd 30 Mio. Barrel. Der Dollar bestätigte am Freitag den charttechnisch erwarteten Aufwärtstrend mit einem heftigen Kurssprung. Fundamentale Gründe für das Phänomen sind dürftig.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC senkt Fördermengen um 1 Mio. Barrel pro Tag
Teheran verschärft Ton im Atomstreit
Atombombentest in Nordkorea
Bush warnt Nordkorea vor Atombombentests
Chinas Ölimporte wachsen um 15%
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur kühlt sich ab
OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Hurrikanprognose gering
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise zeigen wenig Veränderung. Die Situation im Binnenmarkt ist weiterhin angespannt. Der Auftragseingang ist hoch. Die zur Verfügung stehenden Mengen sind mittlerweile ausreichend. Die Transportkapazitäten sind aber überfordert. Daher muss in vielen Regionen nach wie vor mit sehr langen Lieferzeiten gerechnet werden. Das Preisniveau im Norden und Westen ist recht gut. Im Osten und Süden ist es vergleichsweise hoch.

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