Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Ölpreis runter, Dollar runter

Es ist eine schöne Kombination für deutsche Heizölverbraucher, wenn sich das häufig stattfindende Spiel der konträr verlaufenden Notierungen von Öl und Dollar einmal aufhebt. Gestern war so ein Tag. Nach schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA und China fielen die bereits schwächelnden Ölpreise. Der Abgang wurde zum kleinen Absturz, als die technisch motivierten Verkaufsorders hinzukamen. Zum Beispiel verlor das in New York gehandelte Crude Oil fast 2,50 Dollar oder 3,2 Prozent. Gleichzeitig gewann der Euro gegenüber dem Dollar. Er profitierte von der erfolgreichen Abwicklung des EZB-Tenders. Außerdem hatte auch Spanien Anleihen in einem Volumen von über 3,5 Mrd. erfolgreich an den Kapitalmärkten platzieren können. Die Anleger fassen neues Vertrauen in den Euro, obwohl die Ratingagentur Moody’s noch am Mittwoch eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit Spaniens ankündigte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanphantasien für die USA
Chinas Nachfrage steigt drastisch
Weltweite Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache Konjunkturdaten aus den USA
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise sind weiter gefallen. Heute Morgen steht eine Gegenreaktion zum heftigen Absturz von gestern an. Zumindest ist ein weiterer Fall in diesem Maße nicht für heute zu erwarten. Dafür warten die Marktteilnehmer auf die US-Arbeitsmarktzahlen. Auch diese sind immer für Wetten und damit für Überraschungen gut. Der Verlust am Ölmarkt ist der Gewinn des Verbrauchers. Dieser Gewinn war ordentlich. Ihn durch einen Kauf zu realisieren, ist eine gute Maßnahme. Generell sieht die wirtschaftliche Lage immer noch nicht rosig aus. Deswegen sind tiefere Preise möglich. Es kann aber angesichts der notwendigen Bedarfsdeckung zu lange dauern, bis sie sich wirklich einstellen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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