Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ölpreis und Dollar steigen

Es gibt kaum Impulse, außer denen, die schon da waren und dennoch bewegten sich die Märkte am Freitag gegen den deutschen Heizölverbraucher. Chinas Wirtschaft läuft zwar besser als erwartet, aber ist immer noch geschwächt. Die US-Wirtschaft läuft ebenfalls unrund, aber der Ausblick hat sich aufgehellt. Der Euro fuhr in den Keller. Der Troika-Bericht ist noch nicht raus, aber es wird gemunkelt, dass er den Weg zu weiteren Hilfen ebnen wird. Bisher hatte das Ausschütten von Euro-Geld den Euro gestützt. Diesmal scheint dies anders zu sein. Selbst die Tatsache, dass der griechische Haushalt mit einer soliden Mehrheit vom griechischen Parlament verabschiedet werden würde, beruhigte die Devisenkurse nicht. Tatsächlich waren viele Marktteilnehmer von den starken Ausschlägen an den Ölbörsen und Devisenmärkte überrascht. Es wird von technisch motivierten Käufen gesprochen. Zudem waren viele Börsianer bereits auf das Wochenende eingestellt und daher war der Handel etwas dünn gewesen. Preisübertreibungen wirken sich in solchen Konstellationen stärker aus, als normal. Leider zog die Technik beide Bereiche - Ölpreis und Dollar - nach oben. Bei solch heftigen Ausschlägen ist eine ebenso technisch motivierte Gegenreaktion wahrscheinlich und bei den Verhandlungen um eine Zwischenfinanzierung Griechenlands durch die EZB zeichnet sich eine Lösung ab. Es gibt also Hoffnung, dass die letzte Preissteigerung zurückgenommen wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: China wächst immer noch rasant
Geringe US-Heizölbestände
Geldvermehrung der Notenbanken
Israel und USA mit Iran im kalten Krieg
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Nachfragerückgang wegen Sturmschäden für die USA
Hohe US-Rohölbestände
OPEC produziert über Quote
Ölangebot hoch
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise werden von den Börsen nach oben gezogen. Immer dann, wenn sich Dollar und Öl verteuern, trifft es den deutschen Verbraucher doppelt hart. Die Steigerung hat so viel Schwung, dass sie noch ein wenig weiter gehen kann. Allerdings fehlt ihr die Grundlage, um Bestand zu haben. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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