Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Ölpreise legen Atempause ein

Nach berauschenden Kursanstiegen im laufenden September verharren heute die Ölpreise auf dem Niveau vom Freitag und ein wenig darunter. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Preisanstieg beendet ist. Dieser sieht eher kräftig genug aus, sodass es weiter gehen kann. Am Wochenende wurde z.B. bekannt, dass China im August 18,7 Prozent mehr Rohöl importierte, als letztes Jahr zur selben Zeit. Das ließ die Preise heute in Ruhe. Aber auch nur deshalb, weil sich dieser Verbrauch bereits in den aktuellen Kursen widerspiegelt. Es zeigt aber die realen Hintergründe für den Preisanstieg. Er richtet sich eben nach dem Verbrauch oder besser, was die Spekulanten von dem Verbrauch halten. Beides weist auf höhere Preise. Nur der Dollar bewegt sich weiter am historischen Tiefpunkt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Zinssenkung in den USA um 0,5%
Goldman-Sachs schätzt Rohölpreisspitze auf 90$
Hurrikansorgen im Golf von Mexiko
OPEC erhöht Quoten ungenügend
Raffineriestörungen in den USA
Chinas Wirtschaft wächst weiter stark
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Charttechnik: Preisrallye beflügelt sich selbst

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager gut gefüllt
US-Benzinmarkt entspannt

Unsere Heizölpreise bewegen sich weiter seitwärts. Der Dollar und die kurze Atempause bei den Ölpreisen sind hierfür verantwortlich. Wir sehen nach wie vor keine Trendumkehr bei den Ölkursen. Kurze Gegenreaktionen zu den zuletzt starken Kursanstiegen sind aber möglich. Diese sind spekulativ. Wer keine Zeit mehr zum Spekulieren hat, sollte lieber früher als später eine Teilmenge ordern.

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