Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Ölpreise zogen wieder an

Am vergangenen Freitag zogen die Ölnotierungen wieder an. Das an der NYMEX (New York Mercantile Exchange) gehandelte Crude Oil hatte einen bewegten Tag, in dessen Verlauf der Preis von 43,07 USD auf 41,40 USD fiel, um auf zwischenzeitlich 47,00 USD zu steigen und mit 45,99 USD aus dem Handel zu gehen. Mit knapp drei Dollar und knapp sieben Prozent Tagesanstieg endete also der Tag. Begründet wurde dies mit schlechten Wetterprognosen und den anhaltenden Gesprächen um weitere OPEC-Kürzungen. Auf der technischen Seite standen notwendige Glattstellungen von Leerverkäufen und eine generell überverkaufte Marktlage. Die technischen Gründe sind die schlagenden Gründe. Wenn Leerverkäufe glattgestellt werden, müssen Kontrakte gekauft werden, um einen vorher versprochenen Verkauf abzudecken. Durch diese Einkäufe steigen die Preise. Der Dollar wiederum hatte nach starkem Anstieg seine Position wieder aufgeben müssen und beendete den Tag nur leicht über dem Einstiegskurs. Zur Stunde legt er wieder etwas zu. Das Wirtschaftspaket von Obama kommt hier dem Dollar eher zugute.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien zu weiteren Kürzungen bereit
OPEC Kürzungen
Kalter Winter auf beiden Seiten des Atlantiks
Gigantisches Konjunkturprogramm für die USA angekündigt
Nullzinsen in den USA
Konjunkturprogramm und Zinssenkung in China

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Weltweite Nachfrage sinkt
Realisierung der OPEC-Kürzung noch zweifelhaft
Oman kündigt Ausstoßerhöhung an
Globale Rezession
Sogar Chinas Wirtschaft geht in die Knie
Goldman & Sachs prognostiziert 30 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise ziehen mit den internationalen Märkten an. Die generelle Seitwärtsbewegung wird hierdurch aber nicht aufgegeben. Die Binnennachfrage nimmt weiter ab, was zu einer Annäherung der Preise innerhalb Deutschlands führt. Die Lieferzeiten ändern sich regional unterschiedlich und werden aufgrund der vorhergehenden großen Anzahl an Bestellungen nur langsam reduziert. Die immer noch bestehende rechnerische Preisüberhöhung gegenüber dem Weltmarkt wird mit steigenden Temperaturen abgebaut werden. Wer die Preisentwicklung verfolgen möchte, ohne unsere Website zu konsultieren, kann unseren

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