Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Ölverbrauch soll steigen

Der Ölverbrauch soll in diesem Jahr stärker steigen als ursprünglich angenommen. Das geht aus den aktuellen Prognosen von IEA (Internationale Energie Agentur) und EIA (US-Energieministerium) hervor. Nachfragetreiber ist China. Mit seinem erhöhten Öldurst hebt das Land die Weltölnachfrage auf 86,9 Mio. Barrel an. Der Wert liegt 0,4 Prozent höher im Sommer prognostiziert wurde. Er trägt einer höheren Dynamik des Wirtschaftswachstums Rechnung. Diese Tatsache wird Finanzjongleure vermutlich bullisch stimmen. Öl wird teurer werden. Wirklich zwingend für den Aufwärtstrend der Ölpreise sind die Prognosen allerdings nicht. Für 2011 werden die Steigerungsraten gegenüber früheren Angaben reduziert. Darin kommt die wachsende Skepsis zum weltweiten Wirtschaftswachstum zum Ausdruck. Die Ölnachfrage für 2010 bleibt übrigens noch hinter der des Jahres 2008 zurück. Der Dollar verlor über Nacht an Wert, nachdem die Zentralbank von Singapur eine Lockerung der Handelsspanne ihrer Währung bekannt gab. Die US-Währung folgt damit streng ihrem Abwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: IEA und EIA erhöhen ihre Verbrauchsprognosen für 2010
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA und Frankreich
Schwacher Dollar
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld

preisdrückende (bärische) Einflüsse: FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Sie stehen fest im Seitwärtstrend. Gestern bekamen sie zunächst Auftrieb durch die Preissteigerungen an den Ölbörsen. Über Nacht kam die Abwertung des Dollars hinzu, so dass sich die Einflüsse binnen kurzer Zeit neutralisierten. Das bekannte Muster, Öl rauf, Dollar runter, setzt sich fort. In Summe könnten in den kommenden Wochen leichte Preissteigerungen für Heizöl herauskommen, weil die Vorgaben von den Ölbörsen etwas kräftiger sind als die des Devisenhandels. Wer noch in diesem Jahr Heizöl kaufen muss, sollte nicht mehr warten. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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