Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Überhitzung abgebaut

Nach drei Tagen des Rückgangs erreichten die Preise für einen kurzen Moment den oberen Rand des längerfristigen Trendkanals. Hier fühlten sich viele Marktteilnehmer berufen, erneut auf steigende Kurse zu setzen. Wenn die Daten über die US-Vorräte heute Nachmittag keine positive Überraschung bieten, wird der Sturm auf die 50$-Marke für US-Rohöl beginnen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ausfallgefahr des Iraks auf Grund der Kämpfe
Sorge vor Terroranschlägen auf Ölanlagen
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Unsicherheit über tatsächliche OPEC-Förderung
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wiederherstellung der vollen Lieferkapazität im Irak
Putin sagt Produktionserhöhung Russlands zu
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
USA und China verlangsamen Nachfragesteigerung
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten
Charttechnik, Gegenreaktion läuft

Unsere Heizölpreise sind gefallen. Spürbar ist es kaum. Während am Weltmarkt in den letzten drei Handelstagen Abschläge bis zu 10% verbucht wurden, gab Heizöl hierzulande gerade mal 2% bezogen auf 3000 Liter Liefermenge nach. Der steigende Dollar verhinderte ein besseres Ergebnis. Ob es bei der kleinen Delle im Aufwärtstrend bleibt oder ob daraus ein veritables Tal wird, wird sich in dieser Woche zeigen. Abermals machen wir darauf aufmerksam, dass Heizöl trotz moderater Nachfrage im Inland recht knapp ist. Sobald die Nachfrage anzieht, wird es in einigen Regionen zu Lieferengpässen kommen.

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