Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


50$ lassen sich schwer überwinden

Im Gegensatz zum vergangenen Herbst fehlt z.Z. die ungezügelte Euphorie an den Märkten, um einen geradlinigen Aufstieg der Preise zu ermöglichen. Zwar sind die fundamentalen Umstände bullisch. Doch der bereits hohe Preis steht derzeit gegen den Trend. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis für US-Rohöl zwischen gut 40$ und 50$ schwingen wird, ist weiterhin groß. Bremsend wirkten gestern bei einem Preis über 49$ OPEC-Äußerungen, wonach weitere Kürzungen im Januar noch nicht anstünden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Tiefe Temperaturen in US-Heizölregionen
Kürzungsdiskussion der OPEC
Produktionsrückstände im Golf von Mexiko
Unruhebedingte Produktionsprobleme in Nigeria
Terrorbedingte Lieferausfälle im Irak
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Währung: Dollar setzt Aufwärtstrends fort

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird vermutlich nicht kürzen
Temperaturen in den USA weniger kalt als erwartet
Förderung in Norwegen wieder i.O.
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise konnten zwischenzeitliche Teuerungen wieder abschütteln. Der Weltmarkt wirkte gestern Nachmittag entspannend auf die Preisbildung. Zwar liegen Preissteigerungen in der Luft, u.a. auch weil der Dollar teurer wird. Dennoch ist die Hoffnung, dass sich mittelfristig ein seitwärts gerichtetes Preisband zwischen 0,40 und 0,45 EUR für die 3000 Liter Partie im Bundesdurchschnitt ausbildet, gerechtfertigt.

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