Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


50$-Marke überwunden

Die Nachfrage nach Leihöl aus den strategischen US-Beständen ist stärker als erwartet. Neben einer Vielfalt bekannter bullischer Faktoren sorgt dieser Umstand für Preisauftrieb. Weder eine Ausstoßschätzung, nach der die OPEC im September über 30 Mio. Barrel am Tag förderte, noch die Spekulation, dass das Weiße Haus die strategischen Reserven anzapfen werde, konnten die Preise am Aufstieg hindern. Die Fonds sind wieder im Geschäft.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Niedrige US-Vorräte
Hohe Nachfrage nach Leihöl aus strategischen US-Beständen
Lieferausfälle infolge von Schäden durch Sturm Ivan
Unruhen in Nigeria
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Gefahr von Lieferausfällen wg. Steuerstreit bei Yukos
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Gefahr von Lieferausfällen in unsicheren Förderstaaten
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
OPEC erhöhte im September die Förderung
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu

Unsere Heizölpreise steigen weiter. Wenn das Weiße Haus keine deutlichen Signale für eine Teilfreigabe der strategischen Reserven sendet, wird sich die Schlagzahl, mit der es aufwärts geht, erhöhen. In dem Fall könnte die alte Höchstmarkte der Heizölpreise aus dem Jahr 2000 doch bald geknackt werden. Die Inlandsnachfrage zieht trotz der hohen Preise wie erwartet an. Das verstärkt den Preisauftrieb und die Gefahr von Lieferengpässen. Schon jetzt steigt der Heizölpreis schneller als der Rohölpreis. Für Verbraucher, die über Monate Ihren Einkauf in der Hoffung auf sinkende Preise verschoben haben, wird es immer teurer.

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