Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


60 Dollar sind anziehend

Die charttechnisch begründete Gegenbewegung ist vorbei. Fundamentale Einflüsse erlangen wieder Bedeutung. Sie sind mehrheitlich bullisch. Die OPEC lässt wissen, dass die im letzten Jahr beschlossenen Kürzungen von 1,6 Mio. Barrel pro Tag zu rund 2/3 realisiert seien. Aus Nigeria werden verstärkte Aktivitäten der Rebellen gemeldet, die sich in erster Linie gegen die ausländischen Ölgesellschaften richten. In den USA gibt es in steter Folge Raffinerieprobleme. Aktuell ist eine Raffinerie in Texas auf Grund eines Feuers stillgelegt. Der Dollar setzt den gerade begonnenen Abwärtstrend mit geringen Bewegungen fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC setzt Kürzungen um
Raffinerieprobleme in den USA
Nigeria meldet force majeure
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an
Atomstreit mit dem Iran
Robuste US-Wirtschaft
Kältewelle in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
OPEC produziert über eigenem Grenzwert
US-Temperaturen sollen wieder steigen
IEA prognostiziert tieferen Preis
Markt gut versorgt

Unsere Heizölpreise folgen dem internationalen Markt. Dort geht es aufwärts. Die Binnennachfrage ist extrem ruhig. Der milde Winter hat den Verbrauch spürbar gedrosselt. In einigen Regionen liefern sich Händler ruinöse Preisschlachten. Verbraucher haben davon keinen nennenswerten Vorteil, da über 95 Prozent des Preises durch die Ware selbst festgelegt sind. Diesen Anteil reichen Händler nur durch. Die Kaufbedingungen sind nach wie vor i.O..

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