Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Abwärts geht wieder

Lage und Perspektive der meisten reifen Volkswirtschaften sind schlecht. Gleiches gilt für die finanzielle Verfassung ihrer Konsumenten. Die Staaten sind hoffnungslos überschuldet. Ihre Finanzsysteme können den Menschen nicht mehr dienen. Aktien- und Ölnotierungen dürften eigentlich keine andere als die abschüssige Bahn nehmen. In den letzten Wochen nahmen sie aber eine andere Bahn. Ermutigt durch politische Verzweiflungstaten, die dem Überleben der Finanzsysteme dienen sollen, handelten die Akteure an den Börsen widersinnigerweise bullisch. Die Notierungen stiegen. Die Finanzszene kann sich der politischen Unterstützung bis zu einem noch undefinierten Ende sicher sein. Sie dankt es der Gesellschaft mit Inflation. Ende der letzten Woche nahmen ihre Protagonisten die Realität wieder wahr. Prompt purzelten die Börsenkurse. Beim Öl gibt es auf Grund von sturmbedingten Versorgungsunterbrechungen im Golf von Mexiko bullische Impulse. Angesichts der strukturellen Überversorgung der USA und der niederschmetternden Allgemeinlage vermögen sie die Preise aber kaum zu beeinflussen. Abwärts ist bis zur nächsten politischen Maßnahme wieder möglich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikangefahr im Golf von Mexiko
Aussicht auf neuen Geldsegen der FED
Saudis denken über Mengenkürzung nach
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Libysches Öl soll bald wieder fließen
Markt gut mit Öl versorgt
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Fortbestand der EU steht in Frage

Unsere Heizölpreise sinken. Sie folgen den Börsen, die abermals unter dem Einfluss tiefgreifender Existenzängste bezüglich der Finanzsysteme stehen. Damit eröffnet sich die Chance für eine neue Abwärtswelle. Wir gehen davon aus, dass diese rollen wird. Dass sie unter die Mai-, Juni- und Augusttiefstände führen wird, glauben wir nicht. Die Politik wird das durch weitere Interventionen verhindern. Am langen Ende ist alle Einflussnahme kontraproduktiv für das Wohlergehen der meisten Menschen. Sie führt nur zu höheren Preisen. Dessen ungeachtet macht es Sinn, die Vorgänge eng zu verfolgen, um den Moment für einen günstigeren Kauf aufspüren zu können. Dabei kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben.
Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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