Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Abwärts im Aufwärtstrend

Nachdem am Freitag noch einmal das jüngste Nachkriegshoch der Preise erreicht wurde, ging es abwärts. Rohöl verlor bis zum Handelsschluss einen Dollar an Wert. Damit scheint die Gegenbewegung zum Aufwärtstrend, der Ende November begann, eingeleitet zu sein.

Auf der fundamentalen Seite spricht allenfalls die Wetterprognose für eine Lockerung der hoch aufgestiegenen Preise. Bis Anfang Januar sollte es mild bleiben. Gegen einen massiven Preisrückgang spricht der nicht endende Terror im Irak. Er hat mal wieder einige Ölanlagen getroffen, darunter Pipelines und Vorratstanks. Das stärkste Argument für einen Fortgang des Aufwärtstrends ist die Vorratslage in den USA. Sie hat sich in den letzten Wochen schlecht entwickelt. Die Rohölvorräte haben einen der stärksten Rückgänge in unserem Drei-Jahres-Chart hingelegt. Die Gesamtvorräte aller Ölprodukte stehen auf einem wenig komfortablen Niveau.

Möglicherweise ist das Bild, das die Lagercharts zeichnen, ein Ausdruck für die Entwicklung zur just in time Produktion der Ölgesellschaften. Das wäre die positive Interpretation der Veränderung in den Lagern. Die negative Interpretation wäre schlicht, es wird knapp mit der Versorgung. Die Preise werden weiter steigen.

Charttechnisch ist eine Abwärtsbewegung in den kommenden Tagen vorgezeichnet. Das Aufwärtspotential ist bis auf Weiteres ausgereizt. Nun müssen mal 2$ abgegeben werden, damit es danach weiter hinaufgehen kann. Das scheinen die für die Preisbildung dominanten Fonds ebenfalls so zu sehen. Grundsätzlich ist deren Einstellung bullisch. Aber jetzt haben die Bullen Pause.

Gasöl folgt heute Morgen dem Ruf nach Entspannung. Es startet deutlich billiger in die neue Woche. Die Tonne kostet 273,50$.

Unsere Heizölpreise geben nach. Wir rechnen in den nächsten Tagen mit einer Entspannungsphase. Dabei werden sich die Preise vermutlich in der guten Mittelmäßigkeit einpendeln. Für dringend anstehende Käufe kommt die Bewegung sicher gelegen. Wer absehen kann, dass er im Januar Heizöl benötigt, sollte die Chance ebenfalls nutzen. Denn es deutet sich an, dass Heizöl bald wieder teurer werden wird. Achtung: Unsere Lieferzeiten können sich in Einzelfällen auf Grund der bevorstehenden Festtage und der damit verbundenen fehlenden Werktage deutlich verlängern.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen