Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Abwärts klemmt

Die Luft ist raus an den Börsen. Kurse zeigen vergleichsweise wenig Leben. Statt hochtrabender Phantasien zur Konjunkturentwicklung und zum Ölkonsum treibt die Finanzszene Sorgen zur Kreditverknappung in China und zur Bankenattacke Präsident Obamas um. Reaktionen sind spürbar. In Panik gerät die Branche nicht. Kurse und Preise hielten gestern ihr Niveau. Eine Abkehr vom Abwärtstrend der Ölpreise ist allerdings nicht erkennbar. Gleiches gilt für den Aufwärtstrend des Dollars. Selbst wenn es heute mit Veröffentlichung der US-Bestandsdaten zu einer Aufwärtsbewegung kommen sollte, wäre der Abwärtstrend nicht geschlagen. Er verträgt eine Gegenreaktion.

preistreibende (bullische) Einflüsse: China steigert Ölnachfrage deutlich
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Atomstreit mit dem Iran
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
OPEC liefert zuviel Öl
Obama will Banken regulieren
Temperaturen in US-Heizölregionen steigen
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
China vor Zinsanhebung zur Dämpfung der Konjunktur
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise zogen gestern an. Die Bewegung liegt im Rahmen eines eigentlich richtungslosen Preisbildungsprozesses. Die Hoffnung, dass die Preise weiter fallen werden, bleibt angebracht. Die Gefahr, dass die Finanzindustrie dagegen halten wird, ist nicht gebannt. Somit hat sich nichts an der Tatsache geändert, dass das Warten auf tiefere Heizölpreise ein spekulatives Unterfangen ist, bei dem man sich unversehens auf der falschen Seite der Einschätzung wiederfinden kann. Als Zuspruch für alle Verbraucher, die tiefere Preise erwarten, sei hinzugefügt, wir erwarten auch tiefere Preise. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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