Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Abwärts mit Gerücht

Bush wolle die strategischen Reserven öffnen und die Einführung alternativer Energien forcieren. Die OPEC würde fehlende Mengen ausgleichen. Diese Gerüchte waren gestern die Motivatoren. Sie sorgten für eine Fortsetzung des Preisrückgangs.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ausfallgefahr des Iraks durch Bombenterror
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Unsicherheit über tatsächliche OPEC-Förderung
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wiederherstellung der vollen Lieferkapazität im Irak
Putin sagt Produktionserhöhung Russlands zu
Rohölvorräte über Vorjahr
USA und China verlangsamen Nachfragesteigerung
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten
Charttechnik, Gegenreaktion läuft

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Marktmacher suchen derzeit eine positive Sichtweise, um den Mut für eine Fortsetzung des kurzfristigen Abwärtstrends zu finden. Sie kreieren dazu allerlei Gerüchte über die zukünftige Politik George W. Bushs. Gestern wirkte das. Nach unserer Ansicht haben sich die Chancen für kurzfristig fallende Preise deutlich erhöht. Mit dem Preisrückgang kommt die heimische Nachfrage in Gang. Verbraucher müssen mit verlängerten Lieferzeiten rechnen.

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