Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Ahmadinedschad findet Öl zu billig

Am Wochenende polterte er wieder. Ahmadinedschad ist der Präsident des Iran und für seine aggressiven Reden bekannt. Am Samstag hatte er sich darüber ausgelassen, dass Öl ein strategischer Rohstoff sei und dieser noch nicht den entsprechenden Wert habe. Zusätzlich hat er den Dollar als bloßes Papier bezeichnet. Nun ginge es zu weit, Preissteigerungen damit zu begründen, dass Ahmadinedschad so etwas sagt, denn dass er es denkt, wissen alle. Nein, es sind die bullischen Anleger, die sich ermutigt sehen und neuen Aufwind bekommen, die für einen Preisschub sorgen. Insbesondere wenn Vertreter der OPEC eine Ausstoßerhöhung gerechtfertigterweise ablehnen. Es geht also weiter aufwärts. Anders als beim Dollar. Dieser fällt weiter. Der Zusammenhang zwischen steigendem Ölpreis und fallendem Dollar ist noch nicht gebrochen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestandsdaten
Russland meldet Peak Oil
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionsausfall in Nigeria
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Öl zieht fliehende Dollarspekulanten an
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA reduziert Nachfragewachstum um 35 %
Hohe OECD-Vorräte
US-Konjunktur steckt in einer Rezession
US-Regierung will Ölkonsum senken
Größter Ölfund seit 30 Jahren

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