Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Aktien- und Ölbörsen fallen weiter

Es ist schon drollig anzuschauen. Es ist gar nicht so lange her, da wurde jede schlechte Nachricht daher genommen und als Erfolg gefeiert. Immerhin war die Meldung nicht noch schlechter ausgefallen. Nun gibt es tatsächlich auch positive Meldungen. Diese werden aber als Eintagsfliegen oder lediglich als vorüberziehende Ausnahmeerscheinungen gehandelt. So geschehen mit den letzten US-Wirtschaftsdaten aus der vergangenen Woche. Die Kurse fallen. In Davos wird zwar auch von einem Wiedererstarken der Wirtschaft gesprochen, aber gleichzeitig davor gewarnt, dass alles ganz schnell wieder anders laufen wird, wenn die Staatengemeinschaft zu schnell wieder mit dem Sparen anfängt. Ein Rückfall in die Krise wäre ein Desaster. Man fragt sich, wieso? Entweder die staatlichen Maßnahmen wirken, dann könnten diese wiederholt werden oder sie wirken nicht, dann eben nicht. Viel wird über die Psychologie der Märkte geschrieben und es drängt sich die Frage auf, ob es günstiger wäre für bemitleidenswerte Manager staatliche Gutscheine für einen Psychiater zu verteilen. Der Spiegel fragt nach der juristischen Verantwortung für die Finanzkrise. Es wird schwer sein einen Vorsatz der beteiligten Personen juristisch zu beweisen. Aber man darf sich sicher sein, dass jenen Menschen, die sich vor, in und nach der Krise die Taschen ungehörig vollgestopft haben, die möglichen Auswirkungen bewusst gewesen sind. Soviel Sach- und einfachen Menschenverstand darf diesen sogenannten Topmanagern schon zugetraut werden. Der Dollar zog in der letzten Woche stark an. Der Euro kostet heute Morgen nur noch knapp 1,39 Dollar.

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Unsere Heizölpreise verlieren weiter. Der Abwärtstrend scheint noch intakt. Allerdings gelten die Märkte mittlerweile als überverkauft. Es wird mit einer Gegenreaktion gerechnet. Der Dollar hält dagegen, kann aber gegen den Abschwung der Ölpreise aus der letzten Woche nicht viel anrichten. Es bleibt dabei, Spekulation auf billigeres Heizöl ist ein unsicheres Spiel. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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