Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Aktienkurse runter – Ölpreis runter

Neue Meldungen führen zu einer neuen Richtung. Nachdem am Donnerstag leichte Korrekturen an einigen Wirtschaftsindikatoren der USA zu Kurssteigerungen führten, so führten am Freitag ähnliche Korrekturen zu Kursverlusten. Der Unterschied zwischen diesen Korrekturen lag darin, dass die neuen Zahlen schlechter waren, als erhofft. Dass diese Korrekturen nur marginal sind, scheint niemanden zu interessieren. Die Wirtschaft läuft nicht rund. Das hat der deutsche Finanzminister ebenfalls erkannt und kündigte am Freitag an, dass auch die Wachstumsprognose für Deutschland erneut nach unten korrigiert werden müsse. Wieweit diese Korrektur geht, wollte oder konnte der Finanzminister nicht sagen. Er glaubt jedenfalls nicht an große Konjunkturprogramme, nicht mehr an das Weltwährungssystem und möglicherweise nicht mehr an den Euro. All das soll erst wieder einen sinnvollen Zusammenhang haben, wenn der Glaube an die Finanzmärkte zurückgekehrt ist. Wer jetzt stutzt, stutzt zu Recht. Wer sich den positiven Glauben, das Vertrauen, wünscht, sollte keine Zweifel sähen. Allerdings würden auch keine unerfüllbaren Träume helfen. Davon haben wir von Herrn Steinbrück schon genug gehört. So können die Aktienkurse und mit ihnen die Ölpreise nur fallen. Der Dollar zeigt wieder Stärke. Nachdem der Euro vom deutschen Finanzminister torpediert wurde, ist dies nicht verwunderlich. Bei solchen Staatsschulden und einer entsprechenden Exportabhängigkeit will niemand eine starke Währung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Gelddruckprogramm der USA
Rallye an den Aktienmärkten
OPEC Exporte gefallen
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft
Erholung am US-Häusermarkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC verzichtet auf weitere Kürzung
Weltweite Nachfrage sinkt
Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise geben ein wenig nach. Es dreht sich dieser Tage vieles um die Hoffnung. So darf auch der deutsche Verbraucher wieder auf niedrigere Preise hoffen, wenn weitere schlechte Nachrichten eintreffen. Dass die Hoffnung auf den Niedergang der Wirtschaft ein zweischneidiges Schwert ist, bedauern wir zutiefst. Lieber hoffen wir auf eine Erneuerung der Wirtschaft durch die Steigerung der Effizienz. Wer dieses Jahr wegen der niedrigen Temperaturen wieder viel Heizöl verbraucht hat, sollte mal einen Blick auf unser kostenloses Instrument www.esytrol.com werfen. Dort erfahren Sie mehr über die Energieintensität Ihres Hauses.

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