Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Alle wursteln weiter

Loslassen fällt der Menschheit mehrheitlich schwer. Aber die Zeit fordert Loslassen gnadenlos ein. Das Bekannte und Bewährte hat seien Zenit überschritten. Das gilt für die Energie- und Rohstoffnutzung und für das Finanzsystem. Peak Oil, Peak Gas, Peak Uran, Peak Erfolg liberaler Finanzwirtschaft usw. Das Schöne am Loslassen ist, dass es den Weg zu Neuem freimacht. Soweit ist man in der offiziellen Politik noch nicht. Griechenland demonstriert, was andere kaum besser machen würden. Der Staat droht zu zerfallen. Die Politik praktiziert derweil den Lagerkampf und beschließt mit knapper Mehrheit dem aktuellen Chef zu folgen. Kraftvoll in die Zukunft zu gehen, sieht anders aus. Also wird man sich mit der Gegenwart noch so lange quälen, wie es irgendwie geht. Für diesen Weg gibt es eine internationale Mehrheit. Die flickt das zerfetzte Finanzsystem mit immer größeren Anstrengungen in der Hoffnung zusammen, dass sich die Wirtschaft wie Phönix aus der Asche emporheben und soviel Mehrwert schaffen möge, dass die Schulden von gestern und heute bald glatt gestellt werden können. Ob es einen einzigen Menschen auf der Erde gibt, der das wirklich glaubt? Die Wirtschaft erfüllt die Hoffnung nicht. Aktienindizes bezeugen das. Immerhin, die nicht erfüllte Hoffnung hat einen positiven Effekt auf den Ölpreis. Der wird am Emporheben gehindert. Jetzt deutet sich sogar ein Abgang an. Es wäre eine schöne Überraschung, wenn er Zählbares einbringen würde.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
OPEC erhöht die Förderquoten nicht
Unruhen in der arabischen Welt
US-Fahrsaison hat begonnen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Konjunktur läuft nicht wunschgemäß
Saudis erhöhen die Förderung
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Insgesamt hohe US-Bestände
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise fallen. Gestern verlief die Bewegung rasant, da sowohl Öl- als auch Devisenkurse nachgaben. Die Lage sieht aktuell besser aus, als wir erwartet hatten. Die Unsicherheit im Finanz- und Wirtschaftsgefüge hindert Finanzjongleure daran, eindeutig für höhere Ölpreise Position zu beziehen. Dabei kommt auch mal das Gegenteil heraus. Auf die Zurückhaltung und Angst der Finanzszene ist kein Verlass. Es macht Sinn, die aktuelle Situation als Geschenk zu verstehen und sich mit Heizöl einzudecken. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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