Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Alles dreht sich um den Euro

Die iranische Atomaffäre und mit ihr der aktuell stärkste bullische Einfluss auf die Ölnotierungen sind verdrängt. Der demokratische Protest des griechischen Volks gegen die herrschende Geld- und Finanzpolitik steht an erster Stelle börsenbewegender Impulse. Er wirkt bärisch auf Aktien- und Ölnotierungen. Mit diesem Protest wird der Verbleib Griechenlands in der Eurozone verbunden. Ganz hysterische Meinungen knüpfen die Existenz des Euros selbst an die griechische Tragödie. Die Situation drückt auf den Eurowert. Der Dollar bekommt mal wieder Flügel. Er zieht in diesen Tagen mehr spekulatives Interesse auf sich als alle anderen Papierinvestments. Der Ölmarkt ist bewegt. Ölmengen nehmen andere Bahnen als üblich. Lager werden bis an ihre Grenzen gefüllt. Finanzjongleure zeigen derzeit aber wenig Interesse am Thema.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Irans Ölangebot auf 20-Jahres-Tief
Ausfälle von Lieferungen aus Nordsee, Südsudan, Jemen, Iran
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer
Asiatische Ölnachfrage wächst
Ölembargo gegen den Iran ab Juli

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Griechenland kann keine Regierung bilden
Unbefriedigende Konjunkturdaten vieler Industrieländer
OPEC pumpt sehr viel Öl in den Markt
OPEC will Reservekapazitäten steigern
Überschüssiges US-Rohöl steht ab Mitte Mai dem Weltmarkt zur Verfügung
Hohe Ölbestände weltweit
Schuldenkrise in den alten Industrieländern

Unsere Heizölpreise legten gestern kräftig zu. Die Entwicklung der Ölnotierungen spielte dabei kaum eine Rolle. Maßgeblich war der starke Anstieg des Dollars. Angesichts der Unsicherheiten um die Eurozone dürfte der weiter anziehen. Bei den Ölnotierungen stehen die Chancen auf mehr Abgang gut. Fraglich ist nur, ob sie im Zusammenspiel mit dem Dollar zu niedrigeren Heizölpreisen führen werden. Der kurzfristige Trend ließe das weiterhin erwarten. Der langfristige Trend muss aber gebrochen werden, wenn es klappen soll. Nun wird sich zeigen, ob etwas anderes, als wir in den letzten drei Jahren beim Heizölpreis erlebt haben, überhaupt möglich ist. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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