Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Alles im Trend

Die Ölnotierungen befinden sich im Aufwärtstrend. Gleichwohl waren die Preisänderungen in den letzen Tagen gering. Es fand eine Konsolidierung auf hohem Niveau statt. Der Dollar sucht seine Richtung. Die häufig zu beobachtende Gegenposition zum Ölpreis gibt es derzeit nicht. Seit Anfang Juni entwickelt sich etwas, das als einfache Gegenbewegung zum Abwärtstrend oder als beginnender Seitwärtstrend interpretiert werden könnte. Schlagkräftige Impulse für die Börsen liegen nicht vor. Im Öl lässt man sich von den Äußerungen der Goldman & Sachs Spekulanten umgarnen. Die wollen den Preis höher sehen. Zu diesem Zweck geben sie entsprechende Einschätzungen zu Verbrauch und Preisentwicklung ab. Am Währungsmarkt wurstelt man mit Phantasien einer bald endenden oder nicht absehbar endenden Krise herum. Fällt der Dollar, sinkt die Krisenstimmung und umgekehrt. Das führt auf das absurde Fazit, eine gute Konjunktur bekommt einen schwachen Dollar, oder anders ausgedrückt, man will die Indizes steigen sehen, gesteht aber ein, dass sie nur aufgeblasen sein werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Goldman & Sachs setzen auf 110 Dollar für ein Barrel in 2010
EIA hebt Verbrauchsprognosen an
China importierte im April mehr Öl
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, OPEC und IEA prognostizieren Verbrauchsrückgang
Wirtschaft steckt in einer Rezession
Überproduktion von Rohöl
Öllager randvoll

Unsere Heizölpreise entwickeln sich zwischen wackelig seitwärts und leicht steigend. Der übergeordnete Trend zeigt eindeutig aufwärts. Die Wahrscheinlich, dass Heizöl weiterhin teurer wird, ist größer als 50 Prozent. Hoffnungen auf eine Preisumkehr sind zwar nicht vollkommen abwegig, sie muten derzeit aber eher phantastisch an. Die Binnennachfrage ist weitgehend zusammengebrochen. Einige Händler sind immer noch mit abzuarbeitenden Resten der winterlichen Auftragsflut beschäftigt. Andere ringen bereits um Anschlussaufträge unter Verzicht auf die Marge. Dadurch wurde der Markt auf relativ geringe Heizölpreise gedrückt. Verbraucher bemerken davon nichts. Sie spüren nur den dominanten Preisauftrieb, der über den Weltmarkt kommt. Wer seine Heizkosten senken möchte, kann dies nur sicher mit der Senkung des Heizölverbrauchs schaffen. Welches Potenzial das eigene Haus hierzu bietet, kann man mit unserem Logbuch für den Heizölverbrauch abschätzen.

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